Rechtsgültig? Die kurze Antwort
In Deutschland gilt Formfreiheit: Die meisten Verträge sind auch digital unterschrieben gültig – Aufträge, Kaufverträge, Dienstverträge, Maklerverträge, unbefristete Mietverträge, die meisten Vollmachten. Eine qualifizierte Signatur oder Papier braucht es nur in wenigen Fällen. Alle Fälle im Überblick: Was darf man digital unterschreiben?
Vertragspartner aus der Ferne unterschreiben lassen
Feder verschlüsselt den Vertrag auf deinem Gerät und erzeugt einen Link und QR-Code. Dein Vertragspartner öffnet ihn im Browser, unterschreibt nur seine Felder und schickt ihn zurück. Ein sechsstelliger Sicherheitscode zeigt beiden, dass der Link echt ist. Danach wird der Vertrag vom Server gelöscht.
Im Termin am Tablet
Im Kundenmodus gibst du dein Tablet weiter: Dein Gegenüber sieht nur seine Felder und wird Schritt für Schritt geführt. Pflichtfelder müssen ausgefüllt sein, und nach der Unterschrift lässt sich nichts mehr unbemerkt ändern.
Beweis sichern
Die Prüfseite hält Datum und Uhrzeit auf die Sekunde, die Reihenfolge der Unterschriften und den digitalen Fingerabdruck des Originals fest. Gib beiden Seiten eine Kopie des fertigen PDFs.
Häufige Fragen
Kostet das etwas?
Nein, auch nicht für Firmen. Keine Lizenz pro Nutzer, keine Gebühr pro Vertrag.
Muss mein Vertragspartner Feder installieren?
Nein. Er öffnet den Link im Browser, auf jedem Handy oder PC.
Welche Verträge gehen nicht digital?
Zum Beispiel die Kündigung eines Arbeitsvertrags, private Bürgschaften und Testamente (nur Papier) sowie Fälle mit Schriftform wie der Verbraucherkredit (nur qualifizierte Signatur).