Ratgeber

Vertrag digital unterschreiben – so geht’s, und was rechtlich gilt

Einen Vertrag unterschreibst du digital mit Feder in drei Schritten: Vertrag als PDF öffnen, unterschreiben, speichern. Soll auch dein Vertragspartner unterschreiben, gibst du ihm das Tablet oder schickst einen verschlüsselten Link. Für die meisten Verträge ist das rechtsgültig, weil das Gesetz keine Form vorschreibt. Wo Schriftform nötig ist, reicht eine einfache elektronische Unterschrift nicht.

  1. 1Vertrag öffnenPDF in Feder öffnen, Felder festlegen.
  2. 2UnterschreibenErst du, dann dein Vertragspartner.
  3. 3AbschließenSpeichern mit Prüfseite, beide bekommen das PDF.

Rechtsgültig? Die kurze Antwort

In Deutschland gilt Formfreiheit: Die meisten Verträge sind auch digital unterschrieben gültig – Aufträge, Kaufverträge, Dienstverträge, Maklerverträge, unbefristete Mietverträge, die meisten Vollmachten. Eine qualifizierte Signatur oder Papier braucht es nur in wenigen Fällen. Alle Fälle im Überblick: Was darf man digital unterschreiben?

Vertragspartner aus der Ferne unterschreiben lassen

Feder verschlüsselt den Vertrag auf deinem Gerät und erzeugt einen Link und QR-Code. Dein Vertragspartner öffnet ihn im Browser, unterschreibt nur seine Felder und schickt ihn zurück. Ein sechsstelliger Sicherheitscode zeigt beiden, dass der Link echt ist. Danach wird der Vertrag vom Server gelöscht.

Im Termin am Tablet

Im Kundenmodus gibst du dein Tablet weiter: Dein Gegenüber sieht nur seine Felder und wird Schritt für Schritt geführt. Pflichtfelder müssen ausgefüllt sein, und nach der Unterschrift lässt sich nichts mehr unbemerkt ändern.

Beweis sichern

Die Prüfseite hält Datum und Uhrzeit auf die Sekunde, die Reihenfolge der Unterschriften und den digitalen Fingerabdruck des Originals fest. Gib beiden Seiten eine Kopie des fertigen PDFs.

Häufige Fragen

Kostet das etwas?

Nein, auch nicht für Firmen. Keine Lizenz pro Nutzer, keine Gebühr pro Vertrag.

Muss mein Vertragspartner Feder installieren?

Nein. Er öffnet den Link im Browser, auf jedem Handy oder PC.

Welche Verträge gehen nicht digital?

Zum Beispiel die Kündigung eines Arbeitsvertrags, private Bürgschaften und Testamente (nur Papier) sowie Fälle mit Schriftform wie der Verbraucherkredit (nur qualifizierte Signatur).

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